HalloHallo, liebe Kinder, Eltern und Gäste!





Montag, Tag 1

Nach der Ankunft der Kinder wurde das traditionelle Button-Spiel durchgeführt.
Die Jungen und Mädchen erhielten alle einen Anstecker mit ihrem Namen, auf der Rückseite stand jeweils ein Begriff,
der typisch für ein bestimmtes Land ist. Die Leiter liefen als Italiener, Deutsche, Franzosen, Chinesen, Südafrikaner und
Amerikaner verkleidet über den Platz. Die Kinder mussten dann die Leiter finden, die das Land verkörperten,
dem auch der Button-Begriff zuzuordnen war. Nachdem alle Gruppen eingeteilt und die Zelte bezogen waren, spielten
die einzelnen Gruppen verschiedene Kennenlernspiele. Gestärkt mit der ersten Lagermahlzeit unter freiem
Himmel – es gab Hamburger – stand am Abend das Rechtsspiel auf dem Programm. In Anlehnung an die Fernseh-Show „1,2 oder 3“
lernten die Kinder auf kreative Art und Weise die Regeln für das Lager.


Dienstag, Tag 2

Am zweiten Lagertag ging es direkt mit viel Action weiter: So wurden am Morgen nach dem Frühstück die AGs vorgestellt
und anschließend direkt durchgeführt. Während einige handwerklich begabte Jungs sich daran machten, ein Baumhaus
zu zimmern, schnürten sich die Sportbegeisterten ihre Fußballschuhe, die Kreativen griffen zu Papier, Stift und Schere,
die Tanzmäuse schwangen die Hüften – jedes Kind nahm an der AG teil, die seinen Interessen am ehesten entsprach.
Am Nachmittag wurde es chaotisch, als das „Chaos-Spiel“ den Jungen und Mädchen Schnelligkeit und Köpfchen abverlangte.
„Sportlich-Schick“ stylten sich die Ferienfreizeit-Teilnehmer, um am Abend in der Sport-Disco in einem der großen,
geschmückten Aufenthaltszelte abzuzappeln. Bei Musik von DJ Patrick Sander und im Licht der neuen selbst gebauten
Lichtanlage feierten Kinder und Leiter eine ausgelassene Party – mit Polonaise, Fruchtspießen, einem isotonischen
Drink und Auftritten von der Band „Sportfreunde Schiller“ und der Tanz-AG.


Mittwoch, Tag 3

Mittwochs brachen Kinder und Leiter zu Fuß in die Rattenfängerstadt Hameln auf. Dort wurden die Lagerteilnehmer in Gruppen
eingeteilt und machten eine Stadtrallye, bei der sie Fragen rund um die Stadt Hameln beantworten mussten. Nach einer
kurzen gemeinsamen Mittagspause im Hamelner „Bürgerpark“ war „Shopping“ angesagt. Jeweils mindestens zu dritt bummelten
die Kinder durch die Geschäfte und machten sich auf Schnäppchen-Jagd. Auf dem Rückweg wurde der Lidl gestürmt.
Eingedeckt mit allerhand Naschkram und süßen Getränken ging es dann zurück auf den Zeltplatz. Abends gab es die Abendshow
„Meine Gruppe kann...“. Dabei wetteten die Leiter, was ihre Gruppenkinder schaffen können. Bei den Aufgaben war sowohl Köpfchen,
Geschick als auch Kraft gefragt – ein aufregender Abend, bei dem Kinder und Leiter jede Menge Spaß hatten.


Donnerstag, Tag 4

Am Donnerstag herrschte bereits am Morgen reges Treiben auf dem Zeltplatz als zum zweiten Mal die AGs stattfanden.
Nachmittags wurde „A-Team“ gespielt – eine Schnitzeljagd mit mehreren Strecken, bei der es eine Geschichte über einen
rätselhaften Mord zu lösen galt. Nach dem Abendessen hielt Pastor Jürgen Heukamp, der im Lager zu Gast war,
eine Messe unter freien Himmel ab, bevor es sich die Kinder und Leiter am Lagerfeuer gemütlich machten.
Bei Gitarrenmusik und Gesang machten sie Stockbrot und ließen den Abend ausklingen.


Freitag, Tag 5

„Heidepark“ lautete das Ziel am Freitag. Mit dem Bus ging es nach Soltau, wo sich Kinder und Leiter in Achterbahnen und anderen
diversen Fahrgeschäften einem Adrenalin-Kick nach dem anderen aussetzten – ein Tag voller Spannung, Nervenkitzel und rasenten
Fahrten. Zurück in Hameln verwandelten die Leiter ein Aufenthaltszelt in ein Kino: Mit Laptop und Beamer wurde der
Film „Kungfu Panda“ gezeigt. Passend zum Thema des Kino-Streifens war das Zelt im asiatischen Stil geschmückt,
zu naschen gab es Taccos mit asiatischer süß-sauer-Sauce.


Samstag, Tag 6

Am Samstag wurde Schützenfest gefeiert. Eingeteilt in vier Kompanien bastelten die Gruppen zunächst zusammen mit den Offizieren,
die die Leiter mimten, Uniformen bestehend aus Hüten mit Federn in der jeweiligen Kompanie-Farbe. Zudem suchten sich die Jungen
und Mädchen Stöcke, die beim Antreten als Gewehre fungierten. Die Offiziere ließen ihre Schützen stramm stehen, brachten ihnen
Schlachtrufe bei und übten mit ihnen eine eigene, kreative „Kür“ ein. Nach dem Mittagessen stand das Antreten
auf dem Programm – mit Fahnenschlag und allem, was dazu gehört. Anschließend wurde auf den "Vogel" – in diesem Jahr passend zur
Rattenfängerstadt Hameln eine dicke, graue Ratte – geworfen. Steffen Ader zeigte sich als treffsicherster Schütze
und holte das Nagetier von der Stange. Zur Königin erwählte er sich Charlotte Vorspohl. Ehrendamen... -naja, eher Dame und Herr-
wurden Constantin Arnsmann und Laura Maehler. Beim Abendessen – es wurde gegrillt – saß der Thron an einem eigenen, festlich
geschmückten Tisch und genoss Fleisch und Salate. Danach machten sich das Königspaar, ihr Gefolge und das Volk zum „Königsball“ auf.
Eröffnet wurde die Disco mit einem Tanz von König und Königin. Zu Ehren des neuen Throns stürmten Micky Krause, Michael Wendler
und der König von Mallorca, Jürgen Drews, samt Background-Tänzerinnen die Bühne im Aufenthaltszelt, das zum Tanz-Palast umfunktioniert wurde.


Sonntag, Tag 7

„Es weihnachtet sehr“ hieß es am Sonntag, als das ganze Lager mitten im August Weihnachten feierte. Bereits vor dem Frühstück
verkleideten sich die Leiter als Krippenfiguren und stellten Maria, Jesus, Ochse, Esel, Hirte und Schaf sowie die heiligen drei
Könige dar, stimmten „Stille Nacht“ an. Anschließend wurde ein Tannenbaum aufgestellt, Lichterketten aufgehängt, Weihnachtsschmuck
und Postkarten gebastelt. Vor dem Mittagessen trafen sich alle Jungen und Mädchen sowie die Leiter am Baum, tanzten drumherum,
sangen Lieder und aßen Weihnachtsplätzchen. Am Nachmittag brachen die Kinder zur „Reise nach Bethlehem“ – einem Stationslauf mit
verschiedenen Weihnachts-Spielen – auf. Bevor der Weihnachtsschmaus (bestehend aus Braten, Klösen, Kartoffeln, Rotkohl, Gemüse und
Eis sowie Negerküssen) verputzt wurde, gab es eine Bescherung. Im Aufenthaltszelt verteilte der Weihnachtsmann – gemimt von einem
Leiter – kleine Überraschungen an die Kinder. In einer Abendshow wurde Mr. Santa Claus und Mrs Angel ermittelt. Tobias Schlinger
und Theresa Hülk setzten sich dabei gegen ihre Konkurrenten beim Plätzchen-Wettessen, Weihnachtspunsch-Trinken, Pantomime und
Uhren-im-Publikum-Sammeln durch. Am Lagerfeuer las Patrick Sander Kinder, Leitern und Kochfrauen eine Geschichte vor, in der
Ferienlagerteilnehmer die Hauptrollen spielten. Mit Gesang und Gitarrenklängen klang der Tag im Scheine des Lagerfeuers aus.


Montag, Tag 8

Montags machte sich der kaufwütige Teil des Lagers gen „Lidl“ in Hameln auf, die anderen Jungen und Mädchen blieben am Platz,
spielten Gesellschafts- und Ballspiele oder genossen einfach ein paar freie Stunden. Highlight des Lidl-Besuchs war der kurze
Abstecher in die Einkaufstraße, in der die Gruppe einen Tanz aufführte. Der Auftritt sorgte für viel Staunen und jede Menge Applaus
bei den Hamelner. Am Nachmittag wurden die Turnschuhe geschnürt: Bei einem Sportfest traten die Kinder – eingeteilt in vier Gruppen
mit jeweils zwei Leitern – in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an, um Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit unter Beweis zu
stellen. Zockerfreunde kamen am Abend beim Casino auf ihre Kosten. Neben traditionellen Spielen wie Roulette, Glücksrad oder
Poker begeisterten die Leiter mit ganz neuen Stationen, an denen die Kinder um Nudeln spielen konnten. In der Casino-Bar gab es
leckere Getränke und verschiedene Süßigkeiten, die die Jungen und Mädchen mit den gewonnenen Nudeln „kaufen“ konnten.


Dienstag, Tag 9

In einem Erlebnisbad in Pyrmont sprangen die Rosendörfler ins kühle Nass. In verschiedenen Becken wurde stundenlang getobt,
gegen die Wellen angekämpft, Bahnen geschwommen und getaucht. Die zahlreichen Rutschen sorgten für Nervenkitzel. Geschafft nach
der Toberei im Wasser, ließen Kinder und Leiter den Tag ganz gemütlich am Lagerfeuer ausklingen.


Mittwoch, Tag 10

Der Mittwoch fing ganz gemächlich an: So gab es am Morgen das traditionelle Gammelfrühstück, das sowohl bei den Kindern als
auch bei den Leitern sehr beliebt ist. Gestärkt mit Rührei und anderen Frühstücksleckereien wurden die Jungen und Mädchen am
Nachmittag auf den „Orientierungs-Lauf“ geschickt. Bewaffnet mit einer Karte setzten die Leiter die Kinder irgendwo im Wald
aus, von wo aus die Seppenrader den Weg zurück zum Zeltplatz finden mussten. Nachdem alle wieder am Platz angekommen waren, ein
weiteres köstliches Essen im Magen hatten, stand die Show „Kinder vs. Leiter“ auf dem Programm. In verschiedenen Disziplinen trat
jeweils ein Kind gegen einen Leiter an. Insgesamt schlugen die Jungen und Mädchen ihre Betreuer und wurden mit einem „süßen“
Preis für ihre Anstrengungen belohnt.


Donnerstag, Tag 11

Rätselhaft wurde es am Donnerstagmorgen als das „Mister-X-Spiel“ auf dem Programm stand. Die Kinder mussten herausfinden, wo
einige vom Rattenfänger entführte Hamelner Bewohner steckten. Um auf den Aufenthaltsort der Entführten zu kommen, galt es den
Leitern, die in unterschiedliche Rollen (Metzger, Mütter, Rapper, Alte Männer, Friseurin, Rattenfänger...) schlüpften, die richtigen
Fragen zu stellen, ihnen verschiedene Gegenstände zu bringen, um im Gegenzug andere Utensilien zu erhalten. Allen Kindern gelang
es, das Rätsel zu lösen und die entführten Jungen und Mädchen aus den Händen des Rattenfängers zu befreien. Am Nachmittag
marschierten alle Rosendörfler nochmals in die Stadt Hameln, um ein wenig durch die Geschäfte zu bummeln und sich für die
Rückfahrt Reiseproviant zu kaufen. Währenddessen blieb ein Großteil der Leiter am Platz, um schon die ersten Zelte abzubauen,
Materialkisten zu packen und ähnliches. Bunt ging es am Abend zu: Beim so genannten „Bunten Abend“ zeigten sowohl Kinder als
auch Leiter kreative Shows und witzige Einlagen. Ein Auftritt „Der Atzen“ sorgte für Partystimmung. Anschließend tanzte das
ganze Lager den Flashmob-Song „Glow“. Mit einer Disco klang der Abend und damit auch das Ferienlager 2010 aus.


Freitag, Tag 12

Nach dem letzten Frühstück in Hameln wurden Koffer gepackt. Danach ging es zum Sportplatz, wo in der großen Gruppe einige Spiele
gespielt wurden. Abschließend wurde eine gründliche Lagerharke gemacht, die Leiter bauten die letzten Zelte ab, legten Tische
und Bänke zurecht und schleppten alle Lagermaterialien zum LKW. Nach einem kleinen Imbiss hieß es dann „Tschüss Hameln, Hallo
Seppenrade – wir sind zurück“.